Unsere Gruppenreise mit der Mein Schiff 1

Unsere Gruppe traf sich mitten in der Nacht um nach Hamburg zu fahren. Von dort startete unser Flieger nach Gran Canaria. Müde aber aufgeregt angekommen ging es dann sogleich zum Schiff.

Und nach dem Einschiffen direkt ins Anckelmanns zum Mittagessen.

Nachdem wir unsere Kabinen bezogen haben trafen wir uns zum Schiffsrundgang.

Den Abend genossen wir in der Hohen Luft Bar und unsere Sportinteressierten schauten sich in der Ebbe und Flut Bar das Super Bowl Spiel an. Die Crew stellte dafür ein kleines amerikanisches Buffet mit Hotdogs und Chicken Wings auf. Super und echt klasse.

Unser 2. Reisetag war ein Seetag. Jeder hatte seine Ideen, den Tag zu verbringen. Massagen im Spa und Meer, Workshop „Fleischverkostung“, Sport oder einfach nur am Pool relaxen. Für jeden gab es das richtige Programm. Den Abend ließen wir gemeinsam in der Schau Bar bei Live Musik ausklingen.

Marokko war unser nächstes Ziel. Agadir rief.

Den Vormittag verbrachten wir auf dem Schiff. Einige von uns haben sich mit dem Shuttlebus in die Stadt fahren lassen und haben den Strand und das schöne Wetter genossen.

Wir sind mit unserem Ausflug hoch zur Kasbah gefahren. Von dort hatten wir einen wunderschönen Blick auf das Schiff, den Fischerhafen und die die Stadt.

Weiter ging die Fahrt zur Moschee Talborjt. Diese wurde vor 30 Jahren nach dem großen Erdbeben erbaut. Unser nächstes Ziel war der Souk. Ein riesig großer Markt mit allem was man zum Leben benötigt. Uns haben die riesigen Berge Mandarinen und Orangen beeindruckt. Es gab Oliven, Gemüse, Fisch und Fleisch und sogar Möbel.

Der letzte Stop war der Strand. Besonders unsere Kinder waren begeistert. Da die Sonne schon sehr tief Stand, gab es schöne Sonnenuntergangsbilder.

Den Abend ließen wir erst im Atlantik Mediterrane und dann zum Auslaufen in der Hohe Luft Bar ausklingen.

Auf den Weg nach Lanzarote machten wir uns am folgenden Tag. Wir genossen einen sonnigen Seetag. Interessant und sehr ausführlich war der Vortrag der Lektorin über die Insel. Am Abend trafen wir auf Lanzarote ein. Mit einem Teil der Gruppe eroberten wir am Abend den Hafen von Arrecife. Noch lag unser Schiff allein im Hafen, sodass wir in Ruhe schlendern konnten. In einer Tapas Bar ließen wir den Abend ausklingen.

Den neuen Tag starteten einige mit einer Rundfahrt über die Insel. Sie erkundeten den Nationalpark Timanfaya. Beeindruckt waren sie von den vielen Vulkanen und den offenen Stellen.

Am Nachmittag starteten wir zu einer Rundfahrt zum von César Manrique in ein Kunstwerk verwandelten Vulkantunnel, den Jameos del Agua. Fasziniert waren wir von den kleinen weißen Krebsen, die im unterirdischen See leben. Weiter ging es durch das Tal der 1000 Palmen nach Teguise, der alten Hauptstadt Lanzarotes. Die Palmen wurden laut unserem Reiseleiter gepflanzt, wenn ein Baby geboren wurde. Bei einem Jungen eine Palme, bei einem Mädchen 2 Palmen.

In der wunderschönen restaurierten Altstadt befindet sich neben kleinen Geschäften und Restaurant auf dem Plaza de la Constitución die prachtvolle neogotische Kirche San Miguel. Diese wurde 1428 erbaut und zählt zu den ältesten Gotteshäusern der Kanaren.

Zurück am Schiff beobachteten wir die Norwegian Spirit bei der Ausfahrt. Sie war am Morgen ebenfalls, neben der AIDAStella und der Marella Dream, in den Hafen von Lanzarote eingelaufen. Dies spiegelte sich dann am Vormittag auch an der kleinen Lagune im Hafen von Arrecife wieder, wo an diesem Tag auch viele Händler ihre Waren anboten.

Lanzarote hat so beeindruckt, dass wir beschlossen, wir kommen wieder!

Am Freitag trafen wir auf Teneriffa ein. Gemeinsam hatten wir uns einen kleinen Bus gechartert. Mit diesem und einem tollen Busfahrer machten wir uns erst auf den weg nach Icod de los Vinos, dessen Name es schon verrät, einem Dorf im Weinanbaugebiet. Unterwegs beeindruckte die Steilküste, das Meer und die Wellen. Wir hatten einen tollen Blick auf das fruchtbare Orotavatal und Puerto de la Cruz. Aber auch die vielen Bananenplantagen waren spannend. In Icod de los Vinos schauten wir uns den Drago Milenario an. Von diesem Drachenbaum nahm man an, dass er über 1000 Jahre alt ist. Neuesten Untersuchungen zu Folge ist er „nur“ 400 Jahre alt. Nach einer Mittagspause in Garachico, bei der wir Paella, Fisch und Meeresfrüchte genossen, ging es weiter in den Nationalpark El Teide. Hier lohnt sich auch im Winter eine Auffahrt mit der Seilbahn zur Station unterhalb des Gipfels. Beeindruckend waren die Lavaströme, der Blick nach La Gomera und La Palma. Einen kleinen Spaziergang genossen wir bei diesem Anblick. Auch ein bisschen Schnee lag noch. Der Rückweg führte uns durch den Esperanzawald. Er ist ein kanarischer Urwald und der längste Zusammenhängende Wald Teneriffas. Au dieser Tour wurde uns deutlich, wie unterschiedlich der Norden und der Süden ist. Der Norden grün durch die Passatwolken, der Süden durch die Wetterscheide Teide trocken.

Zurück auf dem Schiff ließen wir den Abend erst im Surf & Turf und dann in der Schaubar ausklingen.

Der nächste Tag brachte uns nach la Gomera, der kleinen Nachbarinsel von Teneriffa. Während einige von uns eine Wanderung unternommen, wofür La Gomera bekannt ist, unternahmen wir eine Panoramafahrt über die Insel. Der Weg führte uns durch verschiedene Vegetationszonen zum Roque de Agando und weiter durch den Lorbeerwald zum Töpferdorf El Cercado. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns die alte Handwerkskunst anzuschauen. Bei einem weiteren Stopp lernten wir die Pfeifsprache „El Silbo“ La Gomeras kennen. Diese wird wieder an den Schulen unterrichtet.

Zurück auf dem Schiff, genossen wir den Sonnenuntergang bei der Ausfahrt und konnten sogar Delfine zu sehen.

Bei all unseren Ausflügen hatten wir das Glück, die Sonne und die warmen Temperaturen genießen zu können.

Auch unsere mitreisenden Teens haben diese Woche in vollen Zügen genossen. Meist gemeinsam waren Sie unterwegs in der Arena beim Tischtennis, in der „Sturmfrei“ Teenslounge, der elternfreien Zone, und zum Essen im Tag & Nacht Restaurant.

Uns hat die Tour mit unseren Reisenden viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf die nächste Tour.