Lanzarote & Fuerteventura, Februar 2018

Inforeise vom 17.02-24.02.2018 nach Lanzarote und Fuerteventura („Schlauer Counter“ mit dem Deutschen Reisering)

Am 17.Februar ging es morgens um halb 10 von Schönefeld los. Der Flug war sehr ruhig und wir bekamen sogar eine warme Mahlzeit an Bord (gesponsert von Condor). Nach knapp 5 Stunden Flugzeit landeten wir auf Fuerteventura bei strahlendem Sonnenschein und 20 Grad im Schatten. (Bei uns dagegen -5 Grad)

Nachdem wir unsere Koffer wieder in Empfang genommen hatten, wurden wir von Thomas Duppke von D.T.S. , einem ausgesprochenen Kanarenkenner, sehr freundlich und vor allem freundschaftlich begrüßt. Nach der ersten, dann obligatorischen „22 Leute Zählung“ ging es dann auch gleich mit dem Bus zum Fährhafen. Dort angekommen, haben wir erst einmal den Hafen besichtigt und in einem netten kleinen Restaurant das erste Mal gemeinsam zu Mittag gegessen.  Danach sind wir mit der Fähre von Fred Olsen von Fuerteventura nachLanzarote übergesetzt, wo wir die ersten 3 Tage unserer 7 tägigen Inforeise verbrachten. Gewohnt haben wir hier im 4 Sterne VIK Hotel San Antonio in Puerto del Carmen. Das Hotel war grundsätzlich sehr schön, aber doch schon etwas in die Jahre gekommen. Aber, so erfuhren wir, sollte es schon kurz nach unserer Abreise grundsätzlich renoviert werden. Dann kann man es wirklich sehr empfehlen, da die Lage, direkt am Strand, super ist.

Das Schwesterhotel „Villa VIK“ in Puerto del Carmen ist wirklich eine Villa, und ist eher für das elitärere Publikum geeignet. Wunderschön… Dort wurden wir zum Abendessen eingeladen. Es war ein sehr schöner Abend.

Lanzarote ist eine Reise wert. Überall auf der Insel wandelt man auf den Spuren von Cesare Manrique, einem spanischen Maler, Bildhauer und Umweltschützer, der, unter anderem, die Landschaft dort und die moderne Architektur miteinander verbindet. Es ist schon sehr beeindruckend, wie er  auf der gesamten Insel allgegenwärtig ist. Er hat das Bild der Vulkaninsel entscheidend geprägt.

Unter anderem waren wir im „Jameos del Agua“, einem Konzertsaal mit ca. 600 Plätzen in einer Lavahöhle, einer Lagune innerhalb einer Lavagrotte, die eine blinde Albino Krebsart beherbergt, die sonst nur in Tiefen von 2000 Metern auf dem Ozeangrund lebt und einem tollen unterirdischen Restaurant. Wirklich sehr beeindruckend. Sehr eindrucksvoll war auch die Fahrt in den TimonfayaNationalpark(Feuerberge). Der Busfahrer war wirklich ein Künstler, uns da heil durchzufahren. Die Stimmung im Bus war beängstigend.  Man kam sich vor, wie auf einer Mondlandschaft. Wenn vorher noch reges Geschnatter im Bus war-jetzt war es totenstill.

Die alte Hauptstadt von Lanzarote istTeguise, wo wir den historischen Markt besucht haben.

Die traditionsreiche Ortschaft mit ihren Gassen, kolonialen Palästen und sakralen Bauten, war bis 1852 die Hauptstadt von Lanzarote.  Noch heute ist Teguise bekannt als kulturelles Zentrum für den beliebten sonntäglichen Markt „Mercadillo“.

Auf dem Weg zurück ins Hotel haben wir eine Erkundungstour durch die örtlichen Weinanbaugebiete inkl. einer Besichtigung einer Weinkellerei mit Verkostung gemacht. ;)  

Der Besuch des ehemaligen Wohnhauses Cesar Manrique, was heute ein Museum ist, ist auch sehr empfehlenswert.
Man könnte jetzt noch sehr viele tolle Dinge aufzählen, die man auf Lanzarote unternehmen kann, Fakt ist… Lanzarote ist eine Reise wert.

Nach den ersten 3 Tagen fuhren wir dann wieder mit „Fred Olsen“ nach Fuerteventura. Dort angekommen ging es quer durch die ganze Insel nach Jandia um in unser Hotel “ Iberostar PlayaGaviotas“ einzuchecken. Natürlich nicht ohne einige Stops um uns touristische Highlights anzusehen. Unter anderem die Torre des Toston, einer Festung von 1743 und den historisch bedeutsamsten Ort Fuerteventuras, Betancuria. Außerdem haben wir das Museum Queso Majorero in Antigua besucht.

Am 5. Tag besichtigten wir die Barcelo Hotels in Jandia.
Der 6. Tag war unser Sporttag…. Nach dem Mittagessen im Aldiana, gab es „Aldianas Olympische Spiele“. Wir konnten uns aussuchen, ob wir Katamaran segeln wollten, mountainbiken durch die Berge oder alle möglichen Ballspiele. Ich war segeln, und das war wirklich toll….
Abends wurden wir im Aldiana verwöhnt mit einem fürstlichen Abendessen. (Nebenbei bemerkt, das Essen war immer und überall toll)

Am letzten Tag auf der Sonneninsel besichtigten wir die Finca Verde Aurora in Tenicosquay, eine Biofarm, und besuchten das Naturparadies Oasis Park.
Der letzte Abend gestaltete sich feucht fröhlich im Playitas Hotel in Las Playitas. Ein wunderschönes Sporthotel mit allem was sich das Sportlerherz wünschen könnte. Dann war schon der Abreisetag angebrochen. Am 24.02.2018 ging es um 12:00 Uhr zum Flughafen und  um 14:40 Uhr mit Condor zurück nach Berlin Schönefeld.

Diese Inforeise hat mir sehr gut gefallen und ich bedanke mich sehr herzlich, dass ich dran teilnehmen durfte, um meine Erfahrungen an Sie weitergeben zu können.

Heike Priefert